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MedienWG GmbH
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MedienWG

Film 2.0

Bekannt: Informationsoverflow (2.500 - 5.000 Werbebotschaften pro Person pro Tag), AIDA-Modell ist tot, TV-Spots und Anzeigen verlieren Wirkung

Daher: Bindung und Begeisterung um Film-Marke schaffen; Mundpropaganda instrumentalisieren

Ziel: Bekanntheit-, Beliebtheit- und Absatzsteigerung im B2C-Segment

Film als Marke

„Jeder Film ist [...] selbst eine Marke und wird als solche jeweils neu aufgebaut." (Boris Benefeld, Marketing Director von Twentieth Century Fox Home Entertainment)

  • Marketingkosten entsprechen heute Produktionskosten (Durchschnitt Dtl: 2 Mio €, USA: 60Mio$)
    Investitionen in PR und Werbung für einen Film stehen damit unter einem hohen Erfolgsdruck.
  • Ziel: Aufbau einer Marke innerhalb von 2-3 Monaten vor Kinostart
  • Problem der Marke Film: Informations-Asymmetrie:
    • Konsumenten wissen nicht, ob sich Geldinvestion lohnt (ob der Film gefällt)
    • Produzenten wissen nicht, ob jemand/wer den Film sehen will und ob dieser gute Kritiken bekommt
    • Später: UNwissenheit darüber, wie dem Konsumenten der Film gefallen hat
  • Lösung bisher: Glorifizierung des AIDA-Werbewirkungsprinzip (Attention, Interest, Desire, Action)
    • Folge: 2.500 bis 5.000 Werbebotschaften pro Tag für jeden Menschen
    • Informationsoverflow
    • Verlust der Glaubwürdigkeit (nur noch 35% der Deutschen vertrauen in Werbung )
  • Lösung Zukunft: Bindung und Begeisterung um Film-Marke schaffen
    • Zielgruppe zu Weiterempfehler transformieren
    • 78% der Deutschen vertrauen in Empfehlungen anderer Konsumenten
    • Weiterempfehlung für Film im Vorfeld nicht möglich, aber für die Film-Marke
    • Weiterempfehlungen existieren schon immer, doch: Social Web bietet Möglichkeiten zur Instrumentalisierung; neue Disziplinen: Virales Marketing, Crowdsourcing, ...
  • Plattformen zur Vernetzung und Weiterempfehlung sind im Internet erfolgreicher als klassische Informationsangebote (Hitliste: StudiVZ (9), MySpace (13), Wer-kennt-wen (15), Facebook (18) // Bild.de (19), Spiegel.de (21), RTL (36))

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Kurzfristiges Ziel: Stabilisierung des Umsatzes bei Viertelung der Marketing-Kosten

Langfristiges Ziel: Erhöhung des Abverkaufs und potenzierte Steigerung des Gewinns durch digitalen Vertrieb (Geringe Kosten für Konsumenten (2-3 €) senkt Kauf-Hemmschwelle -> Stückproduktion für digitale Informationsgüter = 0€ (lediglich Provision für Plattform (bisher Provision für Ladengeschäft)

Case: Filmtrip (www.filmtrip.de)

Filmtrip.de ist eine interaktive Live-Spielfilmproduktion, bei der wir die Zielgruppe durch die Partizipation in Open-Source-Marketing-Aktionen gebunden haben und sie durch Mitentscheidungen und Live-Insiderinformationen vom Dreh begeistern konnten.

Voting der Schauspieler
Ergebnis: 120.000 Kontakte, 1.000 Besucher pro Tag, 8.000 Votes, 500 Kommentare

Live-Making-of der Dreharbeiten (Podcasts, Blogeinträge)
Ergebnis: 150.000 Kontakte, 500 Besucher pro Tag, 85.000 Abrufe der Podcasts 300 Kommentare

Shirt-Contest (Open Source Merchandising)

Ergebnis: 130.000 Kontakte, 800 Besucher pro Tag, 48 eingereichte Motive, 1.300 Abstimmungen

 
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Weandx.de

Weitere Hintergründe und Informationen zum Thema Marketing 2.0, Web 2.0 und Film 2.0 finden Sie unter www.weandx.de

In unseren Vorträgen bekommen Sie diese Informationen für sie individuell aufbereitet und auf das Wesentliche konzentriert.

WG Award

  • Nominierung für den Deutschen Multimedia Award 2009 mit dem Projekt "Filmtrip.de"

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Marketing 2.0 weandx Tino Kreßner

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